Häufig
gestellte Fragen zur HELP-Therapie bei der koronaren Herzerkrankung |
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Antworten |
| 1. |
Ist die Wirksamkeit der Behandlung
nachgewiesen? |
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Ja, in der Zulassungsstudie
der HELP-Therapie konnte gezeigt werden, dass die Gefahr eines Re-Infarktes
um fast 100 % vermindert wird. |
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| 2. |
Worauf beruht die Wirksamkeit?
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Die Wirksamkeit beruht auf
der Senkung des LDLs unter 100-mg% und der daraus folgenden Verminderung
der weiteren Arteriosklerose, auf einer verbessertes Fließeigenschaft
des Blutes, auf der Verminderung der Superstickoxyd-Bildung und der
daraus folgenden Erweiterung der verengten Gefäße und der
Verminderung des Fibrinogens. |
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| 3. |
Für wen kommt diese Behandlung
in Frage? |
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Für alle Patienten bei
denen trotz Diät und medikamentöser Therapie keine Senkung
des LDLs unter 100-mg% zu erreichen ist. Jeder koronarkranke Patient
sollte das LDL unter diesen Wert senken, da es sonst zur weiteren
Gefäßverkalkung kommt. |
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| 4. |
Wann sollte die Behandlung
erfolgen?
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So früh wie möglich
nach Versagen der konservativen Therapie. |
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| 5. |
Welche Voraussetzungen sind
erforderlich?
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Das Vorliegen einer therapieresistenten
Fettstoffwechselstörung.
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| 6. |
Gibt es Patienten, die sich
einer solchen Behandlung nicht unterziehen sollten?
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Nein, da die Therapie keine
akuten oder verzögerten Nebenwirkungen hat. |
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| 7. |
Hilft diese Behandlung auch,
wenn die Fettwerte normal sind? |
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Ja, bei Erhöhung des
Lp"a". Diese Indikation wird nicht von allen Krankenkassen
anerkannt. |
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| 8. |
Mit welchen Nebenwirkungen
ist zu rechnen? |
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Mit keinen. Gelegentlich
stellen wir einen geringen Abfall des Blutdrucks während der
Behandlung fest. |
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| 9. |
Wie lange dauert die Behandlung?
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Für eine Apherese-Therapie
sollten Sie ca. zwei bis drei Stunden einplanen. |
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| 10. |
Kann man nach der Behandlung
wieder arbeiten? |
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Ja, sofort. Eine Arbeitsunfähigkeit
nach der Therapie besteht nicht. |
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| 11. |
Kann ich mit dem eigenen
Pkw zur Behandlung kommen? |
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Ja, die Fahrtüchtigkeit
ist nicht beeinträchtigt.
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| 12. |
Sind vor der Behandlung Untersuchungen
erforderlich?
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Ja, Art und Umfang werden
individuell festgelegt. |
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| 13. |
Wie oft muss die Behandlung
erfolgen? |
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Das ist abhängig von
der persönlichen Neubildungsrate der Fettstoffwechselprodukte
(LDL, Lp"a"). In der Regel alle sieben bis 14-Tage.
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| 14. |
Hat die Behandlung auch einen
Akut-Effekt? |
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Ja, schon nach der ersten
Behandlung ist die Angina pectoris Häufigkeit und Stärke
vermindert. Auch das akute Koronarsyndrom wurde schon erfolgreich
mit dieser Therapie behandelt. |
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| 15. |
Trägt die Krankenkasse
die Kosten? |
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Ja, nach Genehmigung der
Behandlung in vollem Umfang. |
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