Häufig gestellte Fragen
zur HELP-Therapie beim Hörsturz |
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Antworten |
| 1. |
Ist die Wirksamkeit der
Behandlung wissenschaftlich nachgewiesen?
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Bisher wurden zwei Studien
hierzu durchgeführt. Beide konnten die Wirksamkeit bei über
75 % der Patienten belegen. An der zweiten Studie (randomisierte Zulassungsstudie)
nahmen wir mit drei weiteren
Zentren an den Universitätskliniken München, Berlin
und Hamburg teil. Es konnten alle der bei uns behandelten Patienten
nach der Therapie wieder normal hören. |
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| 2. |
Seit wann kommt die HELP-Therapie
zum Einsatz?
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Bei der Indikation Hörsturz
wurden die ersten Behandlungen vor acht Jahren durchgeführt.
Nach der guten Wirksamkeit dieser Therapie in der Pilotstudie folgte
dann von 1999 bis 2001 die Zulassungsstudie. Die HELP-Therapie wurde
1985 entwickelt und kommt seit 1989 regelmäßig zur Anwendung.
Es handelt sich um eine zugelassene Therapie für Patienten mit
Durchblutungsstörungen des Herzens und schweren Fettstoffwechselstörungen.
Sie konnte auch gute Behandlungserfolge bei Durchblutungsstörungen
der Beine und beim diabetischen Fußsyndrom zeigen. In unserer
Praxis behandeln wir seit 1989 regelmäßig Patientinnen
und Patienten mit dem HELP-Verfahren. In diesem Zeitraum führten
wir über 12.000 Behandlungen durch. Nebenwirkungen traten nie
auf.
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| 3. |
Wann ist die Hörfähigkeit
wieder vorhanden?
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Häufig merkten die
bisher behandelten Patienten schon während der Therapie eine
Verbesserung der Hörfähigkeit. Bei einer Kontrolle 48 Stunden
nach der Therapie war bei fast allen ein Hörverlust nicht mehr
feststellbar. |
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| 4. |
Für wen kommt diese
Behandlung in Frage? |
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Für alle Patienten
mit einem echten Hörsturz der auch von einem HNO-Arzt und durch
ein Audiogramm bestätigt wurde. |
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| 5. |
Wann sollte die Behandlung
erfolgen? |
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So früh wie möglich
nach Auftreten des Hörsturzes. Am Besten sind die Ergebnisse
in den ersten 14 Tagen nach Eintritt des Hörverlustes. Je länger
dieser zurückliegt, um so geringer die Rückbildung. |
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| 6. |
Welche Voraussetzungen
sind erforderlich?
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Das Vorliegen eines echten
Hörsturzes.
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| 7. |
Gibt es Patienten, die
sich einer solchen Behandlung nicht unterziehen sollten? |
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Nein, da die Therapie keine
akuten oder verzögerten Nebenwirkungen hat.
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| 8. |
Hilft diese Behandlung
auch wenn die Fettwerte normal sind?
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Ja, durch die Therapie
wird die Fließeigenschaft des Blutes verbessert. Dies geschieht
durch die Entfernung von Cholesterin, insbesondere des LDLs, der Triglyceride
und des Fibrinogens. Des weiteren wird die Bildung eines Stoffes verhindert:
des Superstickoxyds. Dies hat zur Folge, dass die Blutgefäße
und das Innenohrorgan erweitert werden und so die Durchblutung normalisiert
wird und die sogenannten Endolymphe wieder normal „arbeiten“ können.
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| 9. |
Mit welchen Nebenwirkungen
ist zu rechnen? |
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Mit keinen. Gelegentlich
stellen wir einen geringen Abfall des Blutdrucks während der
Behandlung fest.
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| 10. |
Wie lange dauert die Behandlung?
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Für die gesamte Therapie
sollten Sie ca. zwei bis drei Stunden einplanen.
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| 11. |
Kann man nach der Behandlung
wieder arbeiten? |
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Ja sofort! Eine längere
Arbeitsunfähigkeit wie bei der üblichen zehntägigen
Infusionstherapie besteht nicht.
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| 12. |
Sind vor der Behandlung
Untersuchungen erforderlich? |
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Eine Untersuchung bei Ihrem
HNO-Arzt einschließlich einer Audiometrie. und eine orientierende
Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems mit EKG bei uns sind erforderlich.
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| 13. |
Kann man mit dem eigenen
Pkw zur Behandlung kommen?
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Ja. |
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| 14. |
Trägt die Krankenkasse
die Kosten?
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Die gesetzlichen Krankenkassen
nicht, private Krankenkassen tragen die Kosten in der Regel.
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| 15. |
Hilfe diese Therapie auch
beim Tinnitus? |
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Einzelne Patienten geben
eine Besserung nach einer HELP-Behandlung an. In Studien ist eine
Wirksamkeit nicht bewiesen. |
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| 16. |
Kann die Therapie auch
samstags oder sonntags erfolgen? |
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Da es sich bei dem akuten
Hörsturz um eine Notfallbehandlung handelt, führen wir die
Therapie, wenn es wirklich erforderlich ist, auch am Samstagmorgen
durch. |
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| 17. |
Wie melde ich mich zu
einer Behandlung? |
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Durch einen Anruf während
der täglichen Praxiszeit von 7.30 bis 17.00-Uhr
unter der Telefonnummer
(0 23 02) 9 14 18 11. Bitte verlangen Sie einen der Ärzte mit
dem Hinweis, dass bei Ihnen ein Hörsturz besteht.
Im akuten Notfall wenden Sie sich bitte an den diensthabenden Arzt
Mobilfunk (01-72)-2
80 77 72 |
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