Ambulante Tumorbehandlung
 

 

 

In Planung

Ist eine Krebserkrankung festgestellt, so bieten wir in Absprache mit Ihrem Haus- und/oder Facharzt die Möglichkeit der ambulanten Tumorbehandlung.

Chemotherapie und andere therapeutische Maßnahmen erfolgen in unserem Therapiezentrum.
  Im Rahmen des geplanten Brustzentrums des
Marien-Hospitals Wittens gGmbH ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der dortigen gynäkologischen Klinik und unserer onkologischen Schwerpunktpraxis vorgesehen.
       

Häufig gestellte Fragen zur
Ambulanten Tumorbehandlung

 

Antworten

       
1. Wann kann eine Behandlung ambulant erfolgen?   In ca. 90 % aller Tumorerkrankungen.
Für alle Patienten mit einem echten Hörsturz der auch von einem HNO-Arzt und durch ein Audiogramm bestätigt wurde.
       
2. Worin besteht der Unterschied zur Behandlung im Krankenhaus?   Sie bleiben in Ihrer vertrauten Umgebung, können ggf. Ihrer Arbeit nachgehen und werden immer von Fachonkologen betreut.
       
3. Arbeiten Sie mit Spezialkliniken zusammen?   Ja, mit dem Marien-Hospital Witten gGmbH, gynäkologische Abteilung und dem geplanten Brustzentrum, Marien-Hospital Hagen und dem Universitätsklinikum Essen, Innere Klinik und Poliklinik (Tumorforschung).
       
4. Was ist das "Gemeinsame Onkologische Zentrum Wittener Ärzte"?
  Ein Expertengremium, das aus Klinikärzten und niedergelassenen Fachärzten besteht, sich regelmäßig jede Woche trifft und in einer interdisziplinären Visite optimale Diagnosen und Behandlungskonzepte für die Tumorerkrankungen im Einzelfall berät.
Es spricht eine Empfehlung an den Haus- und/oder Facharzt aus. Ein zeitaufwendiges Einholen einer Zweit- oder Drittmeinung ist damit unter Umständen nicht erforderlich.
       
5. Was ist, wenn ich plötzlich ins Krankenhaus müsste ?
  Durch den direkten Kontakt zwischen dem Therapiezentrum und den Krankenhäusern kann kurzfristig und zielgerichtet eine stationäre Aufnahme erfolgen.
       
6. Wieso ist die ambulante Therapie besser verträglich?   Sie bleiben zu Hause, dies alleine schon bedingt ein subjektiv besseres Befinden. Außerdem genießen Sie eine fachkompetente Versorgung mit entsprechenden unterstützenden Maßnahmen einer onkologischen Schwerpunktpraxis.
       
7. Halten Sie spezielle Informationsschriften für Krebspatienten bereit?
  Ja, erstens in dem von Dr. Koch verfassten ausführlichen Ratgeber „Ambulante Tumorbehandlung“ zur Therapie und zur Lebensqualität Betroffener und zweitens die Blaue Reihe der Deutschen Krebshilfe.
       
8. Was tut die Praxis, um Ihr Wissen auf dem neuesten Stand zu halten?   Ärzte und Mitarbeiter nehmen regelmäßig aktiv und passiv an nationalen und internationalen Fachkongressen teil,
ebenso an Studien, die das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft tragen.
       
9. Führen Sie auch Schmerztherapien durch?   Ja, alle normalen Therapien einschließlich der üblichen BtM-Therapie. Bei speziellen Fragestellungen erfolgt eine Überweisung an die ambulant tätige Schmerztherapeutin Frau Dr. M. Schrader in Witten.
       
10. Führen Sie auch Transfusionen in der Praxis durch?   Ja, wir sind entsprechend den Richtlinien der Ärztekammer zur Gabe von Blutbestandteilen ermächtigt und führen diese regelmäßig durch.
       
11. Was ist, wenn ich zur ambulanten Behandlung die Praxis nicht mehr aufsuchen kann?
  Selbstverständlich besuchen wir Sie, wenn Sie innerhalb von Witten wohnen, zu Hause. Dies erfolgt in Absprache mit Ihrem Haus- und/oder Facharzt.
       
12. Gibt eine psychoonkologische Unterstützung?
  Ja, vielfältige. Einmal pro Monat trifft sich eine Gesprächsrunde, wöchentlich regelmäßig trifft sich der Kreativkreis, in dem unter Anleitung einer Wittener Künstlerin gemalt werden kann. Es finden Schminkkurse statt etc..
       
13. Welche Voraussetzungen sind zur ambulanten Therapie erforderlich?
  Es sind keine besonderen Voraussetzungen für eine ambulante Therapie erforderlich.
       
14. Gibt es Patienten, die sich einer solchen Behandlung nicht unterziehen sollten?
  Ja, insbesondere alleinstehende, die sich nicht selber versorgen können.
       
15. Kann auch noch ambulant behandelt werden, wenn schon Metastasen bestehen?   Ja, in fast allen Fällen.
       
16. Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?
  Die ambulante Therapie zeichnet sich durch geringere bzw. fehlende akute Nebenwirkungen aus. Als internistische Onkologen sehen wir den gesamten Menschen, der durch Nebenwirkungen der Chemotherapie betroffen sein kann. Wir verfügen über eine breite Erfahrung mit verschiedenen Supportivbehandlungen (unterstützende Maßnahmen) und sind daher in der Lage diese Nebenwirkungen zu unterbinden bzw. ganz zu verhindern.
Sollte eine Chemotherapeutikum allerdings Haarverlust verursachen, lässt sich dieser bis heute leider nie verhindern.
       
17. Wie lange dauert die Behandlung?
  Je nach Therapie unterschiedlich, in der Regel zwei bis drei Stunden pro Behandlungstermin.
       
18. Kann man nach der Behandlung wieder arbeiten?
  Ja, bei sehr vielen Behandlungen.
       
19. Sind vor der Behandlung Untersuchungen erforderlich?
  Ja, um sicher zu stellen, dass sie keine unnötige Behandlung erhalten, versichern wir uns vor jeder Behandlung Ihrer Krankheitssituation.
       
20. Kann ich mit dem eigenen PKW zur Behandlung kommen?
  Normalerweise ja, dieses ist aber abhängig von der jeweiligen Therapie.
       
21. Trägt die Krankenkasse die Kosten?   Alle Krankenkassen tragen die Kosten der ambulanten Behandlung.