Immun-Apherese
 

Durch die Entfernung von Antiköpern können die Myasthenia gravis (MG) und das Guillan-Barré-Syndrom (GBS) nach Versagen der medikamentösen Therapie in unserem Therapiezentrum behandelt werden.

Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung. Charakteristisch ist die Schwäche einzelner Muskelgruppen, die unter Belastung zunimmt.

Das Guillan-Barrè-Syndrom ist eine akute Nervenentzündung mit fortschreitendem Verlauf. Sie tritt zumeist im Anschluss an Infekte der oberen Luftwege oder des Gastrointestinaltraktes auf. Sie äußert sich in Form von Mißempfindungen der Füße und Hände bis hin zur motorischen Schwäche, die bis zur Lähmung und Atemversagung führen kann.

 

Eine Reihe von Bluterkrankungen werden durch immunologische Mechanismen verursacht. Die Bildung von Autoantikörpern gegen ein bestimmtes Protein stören seine Funktion und können im Extremfall für den Patienten lebensbedrohlich werden.

Auch bei Antikörperbildung im Rahmen einer Hämophilie-Therapie kann die Immunapherese sehr gute Behandlungsergebnisse erbringen.

Die jüngst vom BUB-Ausschuss als Kassenleistung zugelassene Indikation zur Immun-Apherese ist die rheumatoide Arthritis (PCP). Zur Therapie wenden wir das Prosorba System der Firma Fresenius an.