Peritonealdialyse
Seit März 2010 bieten wir die Peritonealdialyse als NIPD (Nächtliche Intermittierende Peritonealdialyse) an.
Die Peritonealdialyse (PD) gehört zu den intrakorporalen Verfahren der Nierenersatztherapie.
Das Prinzip ist einfach: Über einen in den unteren Bauchraum implantierten Katheter wird Flüssigkeit infundiert und nach einer gewissen Zeit wieder abgelassen. Das Bauchfell fungiert dabei als semipermeable Membran, worüber die Reinigung des Blutes erfolgt.
Die CAPD kann als Heimdialyseverfahren für selbstständige, im Berufsleben stehende Patienten angewendet werden. Der Patient bzw. eine Angehöriger führt die Behandlung zuhause durch. Das Dialysezentrum ist bei Bedarf ansprechbar und hilft bei Problemen.
Die assistierte PD wird in Heim- oder Zentrumsbehandlung durchgeführt und kann besonders bei älteren und hilfsbedürftigen Patienten angewendet werden. In der Behandlung der schwersten, chronischen Herzinsuffizienz bietet die PD einen neuen und sehr erfolgreichen Therapieansatz durch den kontinuierlichen, schonenden Flüssigkeitsentzug und die schonende Elektrolytkorrektur. Die Funktion des Herzens, die Verbesserung der Symptomatik und Prognose führt zu Verringerung der Krankenhausaufnahme.
Hämodialyse und Peritonealdialyse sind gleichwertige, sich ergänzende Verfahren. Für den Patienten/tin kann die Methode ausgewählt werden, die eine gute Lebensqualität und psychosoziales Wohlbefinden gewährleistet mit dem Ziel bestes Überleben zu erreichen.